Im Großen u. Ganzen ist es ein gepflegtes u. gut organisiertes Heim. Ein großes Minus ist, dass es keinen Pausenraum für Mitarbeiter gibt. Unsere Pause (wenn wir dazu kommen) müssen wir entweder in den Wintergärten, wo die Bewohner selbst sitzen, machen, oder drei Stockwerke weiter runter laufen und in einem Abstellzimmer Pause machen. Es gibt also keine Chance wirklich mal kurz abzuschalten. Noch ein Minus ist, dass die meisten Fachkräfte ziemlich hochnäsig sind. Oft anderen die Hilfe verweigern mit den Worten „da musste ich auch durch“. Als Neuling in diesem Beruf hat man manchmal Angst etwas zu fragen, da man sowieso nur ne blöde Antwort bekommt. So lernt man nichts und die Motivation mit der man her kommt, schwindet langsam. Noch betreibt der Chef Corona-Faschismus. Das heißt, es hängt z.B ein Zettel im Dienstzimmer, in dem die GEIMPFTEN in ein Restaurant eingeladen werden. (Noch vor 2G)
Ständige E-Mails, mit Behauptungen wie solidarisch die geimpften sind und wie unsolidarisch und sonstiges die nicht geimpften. Dabei weiß er natürlich nicht ob es gesundheitliche Gründe gibt, dass sich jemand nicht impft oder ob der Mensch erst warten möchte bis die Studie vorbei ist, um sicher zu gehen. Schön ist, dass die Stationsleiter sehr bemüht sind, sehr freundlich und immer ein offenes Ohr haben. Es ist sehr sauber und es wird (fast) nie mit der Zahl der BW pro Pfleger übertrieben.
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